Pharma-Großhändler verschreibt sich schnelles, hochverfügbares Drucken

JACOBY GM PHARMA

Der österreichische Pharma-Großhändler JACOBY GM PHARMA managt die Citrix-Druckprozesse an seinen sechs Standorten mit ThinPrint Engine und ThinPrint Hubs.

JACOBY GM PHARMA ist ein österreichischer Pharma-Großhändler mit Zentrale in Hallein und 5 weiteren Standorten in Braunau, Hohenems, Innsbruck, Klagenfurt und Wels. Etwa 380 Mitarbeiter erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von ca. 370 Mio.

Die gesamte IT-Umgebung ist bei Jacoby GM Pharma auf Basis von Citrix-Lösungen virtualisiert und wird vom firmeneigenen Datacenter in Braunau versorgt. Als das Unternehmen die Citrix-Lösung vor vielen Jahren einführte, wurde ein Schwachpunkt deutlich: Die Druckausgabe war langsam.

„Wenn Kollegen beispielsweise ein Paket für den Versand vorbereiteten, mussten sie 3-5 Sekunden auf das ausgedruckte Etikett warten“, erinnert sich Bernd Hirschlinger, Mitarbeiter der IT-Abteilung, an die Anfangszeiten der Virtualisierung. „3-5 Sekunden, das klingt nicht sehr beeindruckend, fällt aber bei unserer großen Zahl von Paketen ins Gewicht. Mit ThinPrint  wurde die Wartezeit auf annähernd 0 Sekunden reduziert. Die Komprimierung der Dokumente liegt teilweise bei 70-80 Prozent.“

Ende 2012 wurde die Druckumgebung mit der ThinPrint Engine realisiert und alle Citrix-Druckprozesse wurden auf einen zentralen Printserver im Data Center in Braunau verlagert.

Anfangs sei zwar vor allem die zur Verfügung stehende Bandbreite und ThinPrints Komprimierungstechnologie ein wichtiges Argument für den Einsatz der ThinPrint-Lösungen gewesen, doch dann habe man auch im Datacenter, in dem reichlich Bandbreite zur Verfügung stehe, mit ThinPrint gedruckt, so Hirschlinger.

„Das  Management ist mit ThinPrint einfach besser.“

Im Frühjahr 2016 wurden in jeder Außenstelle ThinPrint Hubs eingeführt. Sie wurden von ThinPrint Anfang 2016 als Ergänzung zur ThinPrint Engine auf den Markt gebracht. Ihr Ziel ist es, Drucker in Außenstellen Plug&Play und ohne IT-Know-how anzubinden.  Bei Jacoby GM Pharma kommen aus Gründen der Ausfallsicherheit an jedem Standort gleich zwei Hubs zum Einsatz. Sollte ein Hub ausfallen, könnte das andere Gerät übernehmen. Bisher war dies jedoch nicht vonnöten.

Bernd Hirschlinger: „Wir haben die Hubs jetzt seit drei Jahren im Einsatz und sie sind noch nie ausgefallen.“

Die Drucker werden bei Jacoby GM PHARMA automatisch ausgerollt. „Die Administration der Druckumgebung durch die ThinPrint-Lösung ist perfekt“, so Herr Hirschlinger. Das Management sei auf einen Server ausgelagert. Etwa 91.000 Druckjobs monatlich laufen laut Bernd Hirschlinger über die ThinPrint-Lösung. Gedruckt werden neben Dokumenten aus der Buchhaltung und normalen Office-Dokumenten auch Etiketten und Frachtpapiere.  Bei allen Citrix- Druckprozessen wird vom Controlling die Tracking-Komponente der Lösung genutzt, um die Auslastung der Drucker und das Druckverhalten auswerten zu können

Was noch ohne ThinPrint-Lösung gedruckt wird, ist das Druckvolumen aus einer eigenentwickelten  ERP-Anwendung. Dieses wird direkt an die Drucker gestreamt. Doch auch hier wird ThinPrint Einzug halten. Künftig werden dann aus der ERP-Anwendung PDF-Dokumente kreiert, die ebenfalls über ThinPrint gedruckt werden.

Stillstand ist für die IT-Abteilung bei Jacoby GM Pharma ein Fremdwort. Derzeit sind die Techniker dabei, die gesamte Infrastruktur auf Windows Server 2016  umzustellen. Im nächsten Jahr wolle man außerdem nutzerauthentifiziertes Drucken einführen, vielleicht in Verbindung mit ThinPrints Personal Printing und einem Venenscanner. Und auch mobiles Drucken, eventuell in Kombination mit dem nutzerauthentifizierten Drucken, steht auf Hirschlingers To-Do-Liste.

Und es gibt noch eine weitere Aufgabe, der sich die IT-Mitarbeiter stellen wollen: Die Hochverfügbarkeit der Druckserver.  Seit Windows Server 2012 – und auch weiterhin bei Windows Server 2016 – gebe es, so Hirschlinger, keine Print Cluster mehr, die die Hochverfügbarkeit auch beim Drucken gewährleisten. Auch hier bietet ThinPrint mit Server-Clustering und dynamischer Ressourcen-Verteilung eine Lösung.

Hirschlinger: „Wir werden diese Hochverfügbarkeit implementieren. Viele sagen: Kann man machen, muss man aber nicht. Unsere IT-Abteilung sagt: Wir wollen das machen und wir machen das.“