Halbierte Supportkosten dank zentraler Drucklösung

Krämer IT Solutions

Wenn IT-Lösungshäuser Workstation-as-a-Service-Projekte in einer Terminal-Server-Umgebung aufsetzen wollen, geht es wirtschaftlich kaum mehr ohne eine zentrale Drucklösung. Diese Erfahrung hat die saarländische Krämer IT Solutions gemacht.

Wer sich im Saarland auf die Suche nach Komplettunterstützung in Sachen IT macht, stößt schnell auf Krämer IT Solutions. 1992 gegründet, zählt das Systemhaus mit Hauptsitz in Eppelborn heute knapp 100 Beschäftigte. Die Kundschaft erstreckt sich über alle Branchen und Unternehmensgrößen, von der Kindertagesstätte bis hin zu großen Speditionen. Firmen können wählen, ob sie ihre IT im eigenen Haus betreiben und vom Systemhaus betreuen lassen wollen oder das Hosting komplett an das Krämer-eigene Rechenzentrum abgeben.
Auch bei kleinen Unternehmen geht der Trend inzwischen immer stärker zur Cloud, wie Jan Dominik Lorenz beobachtet, bei Krämer u.a. zuständig für Server-, Software- und Netzwerkbetreuung. Dass Microsoft seinen Small Business Server eingestellt hat und gleichzeitig das Saarland in den letzten Jahren massiv in den Breitbandausbau investiert hat, ist dem zunehmenden Interesse an Rechenzentrums-Dienstleistungen dabei nicht abträglich.

Terminal-Server-Projekte ohne ThinPrint nicht wirtschaftlich

Ob nun in der Cloud oder On-Premises – zahlreiche Kunden von Krämer IT bevorzugen inzwischen das IT-Konzept schlanker Workstations in einer Terminal-Server-Umgebung, virtualisiert über Microsoft Hyper-V. Achillesferse ist dabei allerdings stets das Thema Drucken. Damit seine Kunden auch in einer Terminal-Server-Umgebung weiterhin problemlos drucken können, setzt Krämer IT seit einigen Jahren die Drucklösung von ThinPrint ein. Ohne diese müsste man auf den Terminal Servern Hunderte von Druckertreibern installieren, da jeder Drucker per RDP als umgeleiteter Drucker mitgeschleppt wird. Jan Dominik Lorenz. „Der Verwaltungsaufwand wäre immens und die Einrichtung zentral verwalteter lokaler Arbeitsplatzumgebungen für uns wirtschaftlich nicht umsetzbar.“ Für das Systemhaus ist die Drucklösung für die Durchführung solcher Workstation-as-a-Service-Projekte daher ein Muss-Kriterium – ThinPrint als wirtschaftliche Entscheidung!

60 Prozent weniger Supportaufwand

Anhand knallharter Zahlen kann Krämer IT Solutions dies belegen: Auf die Clients bezogen, führt der Einsatz der Lösung zu einem Supportrückgang von knapp 30 Prozent. Betrachtet man die reine Druckerthematik, sind die Supportanfragen sogar um knapp 60 Prozent zurückgegangen. Zeit, die das Systemhaus spart und daher für andere Services am Kunden aufbringen kann.
Seit 2011 setzt das Systemhaus auf die Drucklösung. Erster Kunde war der Logistikdienstleister Adolf Peiffer GmbH, bei dem Krämer IT eine lokale Terminal-Server-Farm eingerichtet hat. Die zahlreichen Außenstellen der Spedition arbeiten im Vollterminal-Betrieb, d.h. sämtliche Anwendungen und Daten werden vom zentralen Server bezogen. Wenn hierbei die Drucker wie herkömmlich per RDP mitgeschleppt werden, führt dies regelmäßig zu Druckproblemen, weil dem Server bestimmte Treiber fehlen.

Wartungsverträge optimieren

Von dieser typischen Problematik betroffen sind vor allem Homeoffice-User, die sich neue Drucker anschaffen, für die der Server dann keinen Treiber hat. Bei Adolf Pfeiffer stellten solche Fälle einen Großteil des Supportaufkommens dar. Denn so schnell der Krämer-Support auch ist – eine halbe Stunde kann es doch immer wieder dauern, bis der gesuchte Drucker gefunden und sein Treiber installiert ist. „ThinPrint war angesichts dessen die Nonplusultra-Lösung“, sagt Jan Dominik Lorenz. Auf den Terminal-Servern hat Krämer IT die ThinPrint Engine installiert, auf den Windows-Rechnern den ThinPrint-Client. Er leitet die lokalen Drucker direkt an den Server weiter, wo die Engine den Druckauftrag übernimmt. Davon profitieren Krämer IT und die Unternehmen beiderseits: Die Kunden müssen nicht mehr wegen Druckproblemen den Support bemühen, das Systemhaus senkt Wartungskosten und kann dadurch seine Wartungsverträge deutlich optimieren. So wird die Spedition inzwischen nur noch im 2nd Level betreut, die meisten Fälle kann Adolf Peiffer selbst lösen.

Dass ThinPrint die Druckdaten sehr stark komprimiert, ist gerade für Unternehmen wie Adolf Peiffer von Vorteil. Einige von dessen Außenstellen sind noch immer nicht mit allzu großen Bandbreiten gesegnet. Bei Anbindungen von stellenweise nur 20 Mbit macht sich ein geringes Datenvolumen durchaus bemerkbar. Kollegen in der Leipziger Niederlassung müssen dadurch nicht mehr geschlagene fünf Minuten vor dem Drucker warten, bis dieser endlich den 100seitigen Auftrag ausspuckt.
Wie die Spedition, so nutzen inzwischen 28 On-Premises-Unternehmen mit insgesamt knapp 600 Beschäftigten die Drucklösung ihres Systemhauses. Ähnlich funktioniert die Lösung im Rechenzentrumsbetrieb. Größter SaaS-Kunde von Krämer IT ist eine landesweite Kindertageseinrichtung mit insgesamt 200 Standorten. Früher hatte jede Kita ihre Daten auf eigenen Notebooks. Der Auftrag an Krämer IT lautete, eine zentrale Lösung einzurichten, also den kompletten Systemumstieg von lokaler Datenhaltung in eine sichere Rechenzentrumsumgebung zu bewerkstelligen.

Auch einfache Billig-Drucker werden erkannt

Wer in einer Kita am Rechner arbeiten will, verbindet sich nun mit dem Vollterminal bei Krämer IT und löst seine Druckaufträge von dort aus: Mandalas, welche sich die Kinder bei Google heraussuchen, Wochenspeisepläne, Handzettel für die Elternabende, Scharlachwarnungen oder Ankündigungen kommender Ausflüge – die Vielfalt an Inhalten und Formaten ist groß. Mittlerweile betreibt das Systemhaus rund 20 Terminal-Server für die Tageseinrichtungen, jeder bestückt mit der ThinPrint Engine; auf den lokalen Notebooks ist der ThinPrint Client installiert. „Die Vielfalt an Druckern in diesem Umfeld ist beträchtlich“, staunt Jan Dominik Lorenz, „vor allem 50 €-No-Name-Geräte werden gerne verwendet. Für diese müssten wir ohne ThinPrint die gesamte Software auf dem Terminal-Server installieren – und der Verschleiß ist groß, ständig kommen neue Drucker hinzu.“ Die Reaktion der Kunden: Ist die ThinPrint Engine einmal eingerichtet, kann man den Drucker vergessen.

Größtmögliche Freiheit bei der Beschaffung

Egal welchen neuen Drucker sich die Kita ins Büro stellt, die ThinPrint Engine erkennt ihn automatisch. Dem Einkaufsverhalten der Zielgruppe kommt dies entgegen. Denn wie fast überall im Bildungswesen, sind auch im Kitabereich die finanziellen Mittel knapp, insbesondere wenn es um Hardware geht. Ist also wieder einmal ein neues Notebook oder ein neuer Drucker nötig, greift man gerne auf Schnäppchen bei Media Markt, Saturn & Co. zu. Auf hochpreisige Geräte mit Top-Softwareausstattung oder Kompatibilität wird dabei eher weniger geachtet. ThinPrint ist dies egal, denn die Lösung unterstützt nahezu alle am Markt verfügbaren Modelle.
Krämer IT nutzt die ThinPrint Engine im Übrigen auch für Unternehmen ohne Terminal-Server-Umgebung. Denn mit der Matrix-Funktion der Software lassen sich sehr einfach Drucker zuweisen – eine clevere Alternative zu den sogenannten Gruppenrichtlinien.